Kapillar-Pulverprobenhalter 670.2

Kapillaren werden dann vorzugsweise eingesetzt, wenn die Probenmenge sehr gering ist, wenn die Probe luftdicht abgeschlossen werden muss oder wenn die Probe mit einem der Heizzusätze temperiert werden soll.

Da Kapillaren vom einfallenden Röntgenstrahlquerschnitt nur etwa ein Zehntel ausfüllen, wird die Intensität der Beugungslinien zwangsläufig um eine Größenordnung geringer, verglichen mit den Flachpräparaten. Außerdem verbreitern sich die Linien wegen der größeren Probendicke der Kapillaren von 0,2mm bis auf 0,5mm.

Die Kapillaren werden zunächst in einem Messingröhrchen fixiert, welches seinerseits auf einem kleinem justierbaren Goniometerkopf aufgesetzt wird. Die Probe wird mit Hilfe eines Mikroskops taumelfrei zentriert und dann auf den Probenträger aufgesetzt. Er enthält einen kleinen Gleichstrommotor, der die Kapillare bei ca. 60 U/Min rotiert.

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